Optometrie

Das World Council of Optometry (WCO) definiert Optometrie wie folgt:

„Die Optometrie ist ein unabhängiger, ausgebildeter und geregelter Gesundheitsberuf. Optometristen sind die primären Dienstleister für den Gesundheitsstatus des Auges und des visuellen Systems.“

Aufgrund der hohen Sehanforderungen während der Bildschirmarbeit sind Ursachen für Probleme, wie z.B. Kopfschmerzen, trockene Augen oder schnelles Ermüden nicht selten im visuellen System zu finden (Rosenfield, 2011). Hier ist die Optometrie gefordert, Hilfe anzubieten.

In erster Linie spielt die Auswahl und die Anpassung einer optimalen Sehhilfe (Brille oder Kontaktlinse) eine Rolle. Doch auch die Analyse des Tränenfilms kann Ursachen für Beschwerden aufdecken. Durch spezielle Untersuchungsmethoden können Optometristen funktionelle Störungen des Sehsystems analysieren und Korrektionsmöglichkeiten anbieten.

In manchen Fällen ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Fachgruppen empfehlenswert. Ziel einer solchen Kooperation ist es, die Kompetenzen von Optometristen, Ärzten, Physiotherapeuten, Kieferorthopäden, Osteopathen, usw. integrativ zu einer optimalen Versorgung zu verknüpfen.

Siehe auch

Weiterführende Literatur

ROSENFIELD, M. (2011): Computer vision syndrome: a review of ocular causes and potential treatments; Ophthalmic & Physiological Optics, 31, 502-515

KIPER, M (2008): Augenbeschwerden bei der Bildschirmarbeit; Computer und Arbeit, 6/2008